„Vorbeugung ist besser als Heilung.“ Nach diesem Motto wird in
China das Pflegen der Gesundheit mit dem höchsten Bewusstsein
geprägt und zur „Yang Shen–Philosophie" - „Kultivierung
des Lebens “ entwickelt.
Als Erbe einer Jahrtausende alten Kultur Chinas gehört Qi
Gong zum aktiven Teil der TCM – traditionelle chinesische
Medizin.
Den Begriff Qi Gong (Luft, Atem, Energie + Übung, Arbeit,
Verdienst) lässt man auf unterschiedliche Ebene interpretieren:
a. als Atemübung zum Erfrischen und Aufbau der
Lebenskraft
b. als Energiearbeit zum Aktivieren und Verbessern
des Energieflusses und
c. als Meditation zum Weg geistiger Vollkommenheit
und der Erleuchtung.
Allgemein werden die Qi Gong-Übungen in zwei Kategorien - stille
Qi Gong und Qi Gong mit Bewegung - zugeteilt und im Stehen,
Sitzen oder Liegen variiert.
Tai Chi Chuan – den eigene Schatten
boxen
Ursprünglich als Kampfkunst wird Tai Chi, mit der taoistischen
Philosophie im Hintergrund, für das Gleichgewicht zwischen Yin und
Yang geübt.
Die langsame, harmonische und von Innen ausgehende Bewegungsart
lässt Tai Chi als „Meditation in Bewegung“ für die Verfeinerung des
Bewusstseins Wert legen.
Heutzutage gilt Tai Chi als eine der beliebtesten und
verbreitetsten Volksbewegung für die Gesundheit in China und
dient
a. als Entspannungsübung zum Abbauen des
alltäglichen Stresses
b. als Konzentrationsübung zum Stärken der inneren
Kraft und
c. als Schattenboxen zum Beseitigen negativer
Energie und Emotionen.
Das Erlernen der Tai Chi-Formen ist etwas kompliziert als Qi
Gong mit Bewegungen und verlangt mehr Ausdauer - das Lernen als
Prozess, um Harmonie in uns wieder herzustellen.